| |
Anche quest’anno il gruppo di teatro italiano del Dipartimento di Romanistica della Philipps-Universität di Marburg porterà in scena un pezzo italiano. La farsa per clown scritta da Dario Fo, premio Nobel per la Letteratura nel 1997.
Gli imbianchini non hanno ricordi
Zwei Anstreicher kommen zu einer Witwe mittleren Alters, um einige Arbeiten durchzuführen. Das klingt nach einer eher wenig aufregenden Alltagssituation. Was aber ist, wenn eigentlich gar nicht gestrichen werden soll, wenn die Anstreicher gar keine Anstreicher sind, eine Wachsfigur des toten Gatten in einem Sessel im Wohnzimmer herumsitzt, die Witwe mit dubiosen Insektizidinjektionen experimentiert und sich all das in einem Bordell abspielt, wo nostalgische Freier und die aufgedrehten weiblichen Angestellten durcheinanderlaufen? Was, wenn das Ganze der verrückt-genialen Feder Dario Fos entflossen ist? Die italienische Theatergruppe des Instituts für Romanistik stürzt sich anderthalb Stunden lang in die farbklecksend-chaotische Farce des Versuchs, auf diese Fragen eine Antwort zu finden – mag sie auch noch so skurril sein. Spezialist für das Skurrile ist die Gruppe spätestens seit ihrer letzten Aufführung, der Deutschlandpremiere von Tiziano Scarpas Friedhofskomödie „L'ultima casa“. Von deren Besetzung schwingen nun wieder drei Schauspieler/innen die Anstreicherpinsel (bzw. die Injektionsspritzen), unterstützt von vielen frischen Theaterenthusiasten unter den angehenden Italianisten. Eintritt frei, Spenden erbeten |